Montag 26. März ab 10.30 Uhr. OMM: Open Monday Meeting. Für Dich und mich. Every nice monday.
OMM | Open Monday Meeting - Unser Thema ist deine Geschäftsentwicklung.
Christof Hintze ist in der Box [Restaurant, Bar, Café] am Gärtnerplatz 1, in 80469 München. 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr. Einfach spontan kommen, oder per Termin-Vereinbarungen über Facebook.?? Ich werde jeden schönen Montag [versuchen] in Zukunft, ab 10.30 Uhr da zu sein. Bis 17.30 Uhr. Für Menschen die mal nur eine geschäftliche Frage haben, mal sich austauschen wollen, mich treffen wollen, neue Kontakte knüpfen ... was auch immer. Einen Ansprechpartner für ihre wichtigen Fragen suchen. Eine Meinung. Reflektieren. Diskutieren. Debattieren. Rückenwind. Rückendeckung. Tipp. Ratschlag. Kritik. Orientierung.?? Wer für eine Open Source Gesellschaft und Open Source Business wie ich steht, der sollte auch so kommunizieren. Damit betrete auch ich Neuland. Und öffne mein Open Office. Raus aus der sicheren Deckung des Internets. Raus aus den Konferenzzimmern der Unternehmen. Rein in die Wirklichkeit. Denn nichts ersetzt die Wirklichkeit. Ich öffne meinen Erfahrungsschatz in Sachen Geschäftsentwicklung, Beratung, Coaching, Marketing und Kommunikation. Für Menschen und Unternehmen die es verdient haben und es zu schätzen wissen.
Also, ich bin da - Montags in München im Box am Gärtnerplatz. Mal sehen was passiert. Was entsteht. Ich bin sehr neugierig und gespannt.?? Die Gesprächskultur wird durch 3 zentrale Leitgedanken getragen: Wertschöpfung entsteht durch Wertschätzung. Auf neuen Wegen zu alten Zielen. Und - Die bessere Idee gewinnt.
Also, nur Mut. Ich habe den ersten Schritt gemacht, nun kannst du den Zweiten tun.
Gruß
Christof
Die nächsten Termine:
Montag der 26. März 2012: Facebook Veranstaltungs-Informationen öffnen
Montag der 16. April 2012: Facebook Veranstaltungs-Informationen öffnen
Montag der 23. April 2012: Facebook Veranstaltungs-Informationen öffnen
Montag der 30. April 2012: Facebook Veranstaltungs-Informationen öffnen

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notework. 48 Merkmale die wir Ihnen nicht verheimlichen wollen.
Der General-Schlüssel für unsere Zukunft: Positive Interdependenz.

Die Zeit der Autokratie [Alleinherrschaft] á la Max Grundig, Steve Jobs, Angela Merkel «You Named It» neigt sich dem Ende. Das gilt für alle gesellschaftlichen Teile. Man hat es nicht für möglich gehalten, aber das Sozialverhalten von Menschen ändert sich unter dem Einfluss der Umwelt. Also, gelehrt wurde das immer, das es dann doch geschieht, werden viele für verwunderlich halten. Nun muss man nur die Umwelt der letzen 40 Jahre betrachten und einfach mal darüber nachdenken, was der Vergangenheit und was der Zukunft angehört. Wie sich unter dem Einfluss dessen, was tagtäglich passiert ist, das Verhalten, das Denken, die Wahrnehmung, das Handeln und das Bewusstsein verändert hat, verändert und weiterhin verändert.
Niemand will mehr wirklich einseitig abhängig sein. Jeder will respektiert und gebraucht werden. Das Gießkannen-Prinzip der Vergangenheit, das früher reichlich den Wohlstand hat fliessen lassen, tröpfelt nur noch. Erst kommt unten nichts mehr an und dann steigt dieses trockene Phänomen höher und höher. Wir haben Demokratie, freie und soziale Marktwirtschaft dann doch im wahrsten Sinne des Wortes verinnerlicht. Mehr als den einzelnen Lenkungsgremien unserer Gesellschaften lieb ist. Und wir vergleichen den IST-WERT mit dem SOLL-WERT. Und da passt immer weniger zusammen und überein.
An dieser Stelle möchte ich mich nicht weiter mit Erklärungen und Beweisführungen aufhalten. Es liegt mir eigentlich nur nahe zu sagen wohin die Reise geht: Positive Interdependenz. Wer den Zug der Zeit nicht verpassen will, der muss sich dazu selbst schlau machen. Selbst üben. Selbst lernen. Es gab seinerzeit ja auch kein Handbuch zur Demokratie. Eigentlich seltsam, denn das 3. Reich hatte im Vorfeld über sein Denken und Handeln eine ausführliche Anleitung verfasst und jedem der es auch nicht wollte in die Hände gedrückt. Das fiel mir nur gerade ein.
Es gibt das Internet. Es gibt Suchmaschinen. Es ist alles da. Also, begeben sie sich auf die Reise. Googeln sie: Interdependenz, dann: Positive Interdependenz, dann im Englischen: Interdependence und so weiter. Lesen sie. Besprechen sie. Verstehen sie.
Was der geneigte und interessierte Leser schon lange bemerkt hat, ist dass es alleine nicht weiter geht, sondern diese Vorgehensweise endlich ist. Der Luxus-Umstand, dass Ellenbogen-Konzept, Habgier, Aggressivität, Verdrängung, Macht völlig ausreichen um vorne zu sein, neigt sich dem Ende. Die Instrumente sind stumpf geworden. Die Parolen kann man nicht mehr hören. Sogar die damit verbundenen und geschürten Ängste lassen einen kalt. Die Mittel der werblichen Manipulation verfehlen ihre Wirkung. Nicht der Kapitalismus ist am Ende, sondern die Lust, in dieser Form in ihm zu leben. Die Menschen wollen die Umgangsformen verändert wissen, ohne selbst zu wissen, wie das geht, was man tun muss.
Denn die vorherrschende Dependenz in allen Bereichen unserer Gesellschaft ist eine einseitige Abhängigkeit ohne Rückwirkung oder Gegenseitigkeit. Systemisch gesehen ist einseitige Dependenz eine begrenzte Betrachtung (zeitlich oder subsystem). Begrenzt bedeutet - temporär. Wir pressen die Zitronen. Diese Endlichkeit dieses Denkens und Handelns wird nun immer deutlicher. Denn der Saft fliesst nicht mehr. Die Fruchtbarkeit dieser Gesellschafts- und Wirtschaftsform kommt nur noch immer weniger Menschen zu Gute. Und die abstoßende Gier dieser Wenigen macht deutlich, wie sehr sie sich dieser Endlichkeit bewusst sind. Panikkäufe und Panikverhalten machen Menschen nicht, wenn alles auf unbestimmte Zeit so weiter geht. Sondern wenn ein drohendes, sichtbares und spürbares Ende naht.
Die ganzheitliche Betrachtung dieser gesellschaftlichen Herausforderung und das daraus resultierende Verständnis wird sich nach und nach in den Köpfen der Menschen breit machen. Das tut es nicht auf Grund von Bildung, Intelligenz oder Wissen. Sondern das tut es, weil es muss. Wasser sucht sich seinen Weg. Existenz tut es dem Wasser gleich - es sucht sich seinen Weg. Menschen sollen existieren. Ist diese Existenz bedroht, dann suchen und finden Menschen neue Wege. Und dabei fragen sie nicht höflich nach.
Warum?
Die Nobelpreisträger der letzten 20 Jahre machen es vor und die der nächsten 20 Jahre werden es weiter zeigen. Die einfachen Disziplinen stoßen an ihre Grenzen. Weiter geht es innerhalb der Disziplinen nur interdisziplinär. Die Schulmedizin ist längst an die Grenzen ihrer eigenen Möglichkeiten gelangt. Im Bereich der Medizin sind grosse Fortschritte in und aus den einzelnen medizinischen Disziplinen nicht zu erwarten. Aber einen Schub erhält die Schulmedizin über die alternativen Medizinen. Der Mathematik geht es nicht anders. Der Physik. Und alle anderen wissenschaftlichen Spezialdisziplinen haben sich aus sich heraus kaum bis gar nicht mehr weiterentwickeln können.
Die großen Sprünge und Entwicklungsschübe der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden gespeist, gefördert und beflügelt durch das interdisziplinäre Verhalten aller Fachrichtungen. Was einst verpönt war ist nun der General-Schlüssel zum voran- und weiterkommen. Ehemalige Philosophen erhalten den Nobelpreis für Mathematik.
Darum!
Überträgt sich diese Entwicklung auch auf alle anderen Bereiche der Gesellschaft. Die gegenseitig positive Wechselwirkung wird zum Zukunftsmodell, das sich in der Gegenwart längst bewiesen hat. Nur sehen und wahrnehmen wollen dass grosse Teile unsere Gesellschaft aus guten Gründen nicht. Die Befürchtung vor Verlust ist bei weitem größer, als die Fähigkeit zu entdecken was für Potentiale darin stecken. Die Veränderung stellt für den Mensche oder sagen wir mal den Großteil eine Gefahr da. Er fährt lieber ein gewohntes, bekanntes und lieb gewonnenes System an die Wand, anstatt es durch Veränderung, Anpassung und Erneuerung vor diesem Schicksal zu bewahren.
Deshalb wird dieser Wandel sicher kommen, aber nicht weil die Menschen wollen, sondern weil sie müssen. Und nun sollte sich jeder für sich und sein Unternehmen einige Fragen stellen: Sind wir Gewinner oder Verlierer dieser Entwicklung? Was macht mich zum Gewinner und was zum Verlierer? Wer macht mich zum Gewinner und wer macht mich zum Verlierer? Bin ich darauf vorbereitet? Was gilt es zu beachten? Was muss ich lernen? Was muss ich machen?
Als die Demokratie 1945 für uns Deutsche noch Mal erfunden wurde, haben sich die Menschen dieselben Fragen gestellt. Einige haben für die damalige Zeit die richtigen Antworten gefunden. Der Wandel, der ansteht, ist von ähnlichem Ausmaß. Und die Demokratie ist über die Menschen gekommen, ob sie wollten oder nicht. Mit der positiven Interdependenz wird es nicht anders sein.
Wenn Sie sich darauf einstellen wollen, dann reden sie mit uns. Das tut nicht weh, macht sogar Spaß und die ersten Erfolge stellen sich unglaublich schnell ein. Das Kappen von Abhängigkeiten ist sehr wohltuend. Das Erzielen durch Gegenseitigkeit, ist beeindruckend. Das ständige Subtrahieren, mal durch ein gemeinsames Multiplizieren zu ersetzen, ist überwältigend. Sie müssen nur die Fähigkeit und Bereitschaft mitbringen, ihr Geschäftsmodell nicht mehr nur aus sich selbst weiter- und fortzuentwickeln, sondern die anstehenden Paradigmenwechsel zuzulassen. Das heisst runter vom unternehmerischen Ego-Tripp.
Sie müssen überzeugt sein oder wenigstens ahnen, dass die geltenden Gesetzmäßigkeiten lange Jahre gut funktioniert haben, aber auf Sicht nicht mehr funktionieren werden. Weil das Ende der berühmten Fahnenstange bald erreicht ist - und dann?
Und bitte missbrauchen sie diese Möglichkeit der positiven Interdependenz nicht, die Chance ist zu schön, die Möglichkeiten zu großartig um sich auf Kosten dieser nur einen Platz auf einem Rettungsboot der Titanic zu ergattern. Wir sinken nicht. Auch wenn es sich so anfühlt. Verlust ist Veränderung. Diese Gesellschaft sinkt nicht, sondern sie verändert sich. Versinken tun in dieser Gesellschaft nur diejenigen, die sich nicht verändern. Das macht auch vor Unternehmen und Parteien nicht halt. Es ist ja nicht so, dass es, wenn es Otto-Versand nicht mehr gäbe, wir nichts zum anziehen hätten. Oder wenn die FDP von der Bildfläche verschwindet, es nichts mehr zum Wählen gäbe. Nein, es gibt nur neue Gewinner. Und die Verlierer kann man mit einem geübten Auge jetzt schon ausmachen.
Wenn sie sich von einem autokratischen Führungsstil hin zu einem der positiven Interdependenzen wandeln wollen, dann begleiten wir sie im Sinne dieses Stils gerne. Wir sind kein Dienstleister. Und uns können sie nicht einkaufen. Wir begeben uns nicht in einen einseitige Abhängigkeit. Wir pressen nicht ihre Zitrone und sie nicht unsere.
Unser Modell basiert auf Koexistenz. Wir wollen nichts für uns und nichts für sie, sondern etwas Gemeinsames erzielen, was im Umkehrschluss gut für sie und gut für uns ist. Aber wie gesagt unter völlig anderen und neuen Vorzeichen.
Also, Interesse an «Positiver Interdependenz» für sich und ihr Unternehmen? Dann melden sie sich. Wir bringen ihnen bei, wie man sich intelligent vernetzt. Wie man ohne Geld einkauft. Wie man plötzlich mehr bekommt, als man gegeben hat. Wie man Dinge gerne für Andere macht, die einem selbst sehr leicht fallen. Und wie Andere Dinge für sie tun, die ihnen total schwer fallen würden. Wie aus der neuen Gemeinsamkeit viel mehr entsteht, als sie sich das haben vorstellen können. Die Open Source Gesellschaft!
notework . Ein Erklärungsversuch in Sachen . Wie könnte man erfolgreich als Unternehmen im Internet sein
Dieses Video soll in knapp 10 Minuten Unternehmen und allen anderen Menschen, die gerne erfolgreich im Internet agieren wollen, wichtige Hinweise darauf geben, worauf es wirklich ankommen könnte. Natürlich ist es eine verkürzte und nicht sehr detaillierte Darstellung der Gesamtsituation. Aber es ging uns auch mehr darum, Menschen etwas verständlich zu machen, was für Viele sehr unverständlich ist und bleibt. Da reichen die wesentlichen Eckpunkte völlig aus. Denken wir. Darum ist es ein erster Erklärungsversuch. Über das Internet, wie es arbeitet und funktioniert. Das aus dem Blickwinkel eines Unternehmens und/oder Unternehmers. Denn wenn man es richtig anpackt, gibt es keine Geheimnisse und Tricks, keine Abkürzungen und keine genialen Tools. Im Internet ist es leider dann doch wie im wirklichen Leben, wer richtig, gemeinsam, regelmäßig, kreativ, präzise und viel arbeitet, hat wesentlich größere Chancen, erfolgreich zu sein. Und das mit Recht.
Na, auch onlinemäßig verarscht worden?
Da waren sie. Die schlauen Weboptimierer und Programmierer. Alles
war kein Problem. Das geht ganz schnell. Und kostet nicht die Welt. So
will man es doch hören. Aber was mit den Sätzen «Das ist ganz einfach.»
oder «Das ist kein Problem.» anfängt, entwickelt sich in der Regel genau
ins Gegenteil. Das Geld ist weg. Die Seite steht und nichts passiert.
Schweigen im Online-Blätterwald. Man ahnt noch nicht, dass dies nur der
Anfang einer Kette von «gut gedacht» und «gut gemeint» Aktivitäten auf
ihre Kosten wird.
Immer gibt es eine Erklärung. Immer geht alles
wieder ganz einfach und ganz schnell. Das mit dem Geld nimmt nun leider
eine andere Wendung. Wer addieren kann - und das besser als bekannte
Banken - dem fällt auf, von "günstig" haben wir uns viele Euro weit
entfernt.
Ab jetzt wird es immer schlimmer und schlimmer. Und man
ahnt, was man die ganze Zeit schon vermutet hat: Die haben mich
verarscht. Mein Geld ist weg. Die Zeit ist weg. Und es ist nichts
passiert.
Im Prinzip ist es so. Aber dann auch nicht. Denn man muss leider davon ausgehen, dass die Internet-Spezialisten es wirklich nicht besser wissen und können. Das ist zwar kein Trost, aber eine Erklärung. Wie viel Arbeit und welche Arbeit wirklich dahinter steckt, eine Webseite mit Stolz sein eigen nennen zu können, weil diese nicht nur Zeit und Geld frisst, sondern vor allem das Letztere auch wieder in die andere Richtung fliessen lässt, dass wissen die nicht. Das verrät einem auch fast keiner, weil es keiner weiss.
Wir werden in der Regel immer dann gerufen, wenn das Webkind in den Onlinebrunnen gefallen ist. Man schon viel Geld im Internetkamin verbrannt hat. Oder aus dem Windows geschmissen hat. Wenn man mit seinem HTML am Ende ist. Und nur noch CSS versteht. Dann klingelt das Telefon und wir sollen uns das doch mal ansehen.
Und immer hören wir dieselben Geschichten. Und immer treffen wir auf dieselben Fehler und Versäumnisse. Und immer klang am Anfang alles so gut. Und immer antworte ich mit dem selben Zitat: Was gut anfängt, wird schlimm enden. Was schlimm anfängt, wird grausam enden.
Leider ist meist keine Zeit mehr und auch kein Budget mehr vorhanden. Der Glauben an das Internet ist zerrüttet. Aber, wir wären nicht das «Netzwerk der Verbundenheit», wenn wir nicht auch schwierigste Fälle wieder auf die Sonnenseiten des Internets bekommen würden.
Bei besonders schweren Fällen, bei besonders beratungs-resistenten Menschen gehen wir einfach wieder. Mit der Ansage: Don‘t call us, we call you. Dann können wir die Uhr danach stellen; in 8 bis 12 Monaten klingelt das Telefon erneut und dann gibt es kein Halten mehr. Dann gibt es nur noch die Bitte: Machen sie das. Und genau das tun wir dann auch.
Also, haben Sie die Nase voll und einen dicken Hals von den Experten in Sachen Internet? Wir auch. Denn wir haben ehrlich gesagt auch nicht immer grosse Lust die Suppe auszulöffeln. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, dass jemand da draußen mal frühzeitig an den Worten schnell, günstig, kein Problem zweifelt. Und sich sagt, warum sollen die was können und machen, wenn es auch in meinem Geschäft die drei Wörter in der Kombination nicht gibt.
Denn in der normalen Welt gehen immer nur Zwei von den Dreien.
Schnell und günstig bedeutet viele Probleme.
Schnell und keine Probleme bedeutet viel Geld.
Günstig und keine Probleme bedeutet nie schnell.
Somit können Sie sich die Variante immer aussuchen. Wir bieten aber nur eine an:
Nicht besonders schnell, nicht sehr günstig, aber dafür eine Lösung die endlich funktioniert.
Netzbeschmutzer
Das Internet ist so schön gedacht. Alles Gute kommt zusammen. Alles Wissenswerte steht bereit. Ein grosses Miteinander. Friedlich. Über alle Grenzen hinaus. Über alle Barrieren. Alle sind Teil einer großartigen Idee - Internet. Soweit so gut. Aber das Internet ähnelt einem Gehirn, das am Anfang kindlich naiv das Licht der Welt erblickte und jetzt lernen muss, dass es nicht nur nette Menschen, gute Ideen und vertrauensvollen Umgang gibt. Sondern dass es im Internet auch alle dunklen Seiten des Gehirns gibt. Die eigenen und die, die durch die Sozialisierung und das Umfeld hinzu kommen. Dadurch, dass das Internet zum globalen Gehirn aller wird, sind auch alle kranken Gedanken Teil des Internets.
Und so nimmt im Laufe der Entwicklung, des Wachstums, der Population das Kranke, Gierige, Kriminelle, Dunkle, Böse, Hinterhältige und Dumme immer mehr Raum ein. Das Internet wird leider erwachsen. Und warum soll es ihm da besser gehen als den Menschen. Die Summe aller Gedanken sind die Bestandteile des Internets. Und wenn Freud feststellt, dass Sexus der zentrale Antrieb ist, dann wird das Thema auch ebenso im Internet seinen Raum einnehmen.
Schade, dass man das Internet nicht Kind sein lassen kann. Dass man es vor dem Erwachsen werden nicht schützen oder bremsen kann. Und selbst kann das Internet das auch nicht bewerkstelligen. Somit ist das unglaublich schöne kindliche des Internets Vergangenheit. Jetzt geht es nur noch um erwachsene Aspekte unseres Daseins.
das führt dazu, dass wir unsere Kinder vor dem Netz schützen müssen und dass wir uns vor dem Netz schützen müssen. Denn da draußen denken Menschen und Unternehmen täglich global darüber nach, wie sich diese an uns bereichern können und wie sie ihre Bedürfnisse mit Hilfe des Internets befriedigt bekommen.
Wer ins Internet geht, wer im Internet ist, der sollte das wissen. Die dunkle Seite der Menschheit macht sich breiter und breiter. Don't be evil. Der Leitgedanke von Google klingt vor diesem Hintergrund kindisch bis zynisch. Denn in Zukunft werden wir Internet-Vorhängeschlösser benötigen, Verlaufs-Bewegungsmelder und einen elektrischen Festplatten-Zaun. Eine Web-Bodyguard als App. Und die Erinnerung an die freie Surf-Zeit auf der Online-Wiese, am Suchmaschinen-Fluss, am Informations-Meer in den Blog-Bergen. In Modem-Autos für 500 Euro, auf Speicher-Campingplätzen. Und Download-Ravioli aus der Dose und dem MAC sind wieder nur alte Geschichten.
Das Internet. Ihr müsst draussen bleiben.
Im Internet gelten in vielen Bereichen dieselben Gesetzmäßigkeiten wie in der Offline Welt. So ist es nur schwer vorstellbar und ebenso schwer zu ertragen, wenn die wirklich völlig falschen Menschen am völlig falschen Ort sind. Oder beim falschen Event.
Manchmal passt es eben überhaupt nicht zusammen. Das hat etwas mit dem Alter, der Herkunft und der Kultur zu tun. Hätte die Deutsche Post das sein können, was Google heute ist? Hätte der Otto-Versand Amazon sein können? Oder hätte Grundig auch das sein können, was Apple heute ist? Hätte das ZDF auch Youtube sein können? Niemals. No way.
Wer will Heino als Vorgruppe bei einem RedHotChili Pepper Konzert? Das Medium verlangt nach neuen Helden aus einer neuen Welt, einer neuen Zeit. Nicht nur die Medien brauchen das immer neue, die Zeit auch. Man will die Alten da nicht wirklich haben. Das passt nicht. Das nimmt denen keiner ab. Wenn diese plötzlich "ach so" Online-Affinen mit ihrer analogen Art und offline-Austrahlung auf dem Web Dance Floor ihr Marketingbein schwingen. Übel ist das. Da bekommt man Fremdschämen.
Das ist ja wie Sascha Hehn als Action Figur. Oder Nina Ruge als Avatar in einem Game. Oh mein Gott, was für eine kranke Vorstellung.
Ich habe mich lange Zeit gefragt, warum diese Dinos der alten Welt keine Lust haben auf die fette Tanzfläche Internet. Mit den geilen Bräuten. Ich habe immer gesagt: Ihr müsst da hin, das rockt, dass ist Rock 'n' Roll. Hammer Drinks. Monster Sound. Da geht was. Nun weiss ich es besser. Die spüren, dass sie da nicht hingehören. Und ich habe das nicht kapiert, oder wahr haben wollen. Meine Mutter ist auch nie mit in Alien 1 oder 2 gegangen. Die war mit mir auch nie ... egal. Die war da, wo sie sein wollte. Und ich war da wo ich sein wollte. Und die Schnittmenge wurde mit den Jahren immer kleiner und kleiner. Und das ist gut so. Das ist der Lauf der Zeit.
Jede Zeit hat seine Musik. Seine Drogen. Seine Marken. Seine Bühne. Und auf der jetzigen Bühne sind laut moderner weltoffener Toleranz natürlich alle willkommen. Aber in uns drin spüren wir, wie peinlich das ist. Wenn die alten Säcke auf der Tanzfläche mit Eins-Zwei-Wechselschritt agieren.
Da bleibt einem echt das WLAN weg. Da stockt einem die Festplatte. Und es beschlägt einem den Screen. Die haben zwar die Kohle und einen fetten Namen, aber das zählt alles nicht. Das zählt nicht, wenn es uncool ist. Das schlimmste Vergehen dieser Zeit. Eine neue Zeit braucht neue Helden.
Deshalb kann man sich jetzt schon ausmalen, wer auf der Strecke bleibt. Sterben bedeutet ja nur Verwandlung. Das Alte geht, dass Neue kommt. Man stelle sich mal vor, du sitzt bei Eduscho und erkärst denen, dass deren Zukunft in Apps liegt. Das passt nicht. Das geht ja gar nicht.
Oder auch schön, du sitzt beim Kicker und erklärst denen, dass du die nicht mehr retten kannst, weil deren Zukunft schon weit hinter denen liegt.
Oder du versuchst Panini zu erklären, dass Sammelalben bald aus Video-Sequenzen im Internet bestehen.
Oder du sitzt vor den Nikon Verantworlichen und stellst eine einfache Frage: Warum hat jedes Fuck Handy eine Kamera, aber nicht jede Nikon ein Handy, geschweige WLAN? Wenn die da Kameras rein bekommen, dann muss dies doch anders herum auch gehen?
Und so geht es weiter und weiter. Der Zug der Zeit hält nicht an und wartet nicht auf die älteren Marken. Der kommt aus dem irgendwo und rast ins nirgendwo. So war es, so ist es und so wird es bleiben.
Die gute Nachricht für die älteren Marken zum Schluss, auch die Zeit aller, die jetzt Hip sind, geht vorüber. Die ereilt dasselbe Schicksal. Denn das ist der Lauf der Zeit. Die Innovatoren der Vergangenheit sind nicht die Innovatoren der Zukunft. 1985 war die begehrteste Marke der Welt Sony. Da war Apple nicht mal unter den Top 100. Und Heute ist es anders herum. Unsichtbar nähert sich das nächste Imperium, welches das Gesicht einer Zeit prägen wird. In 15 bis 20 Jahren. Keiner kennt die Marke. Keiner das Gesicht. Aber es rauscht schon los, im Kopf eines Kindes? Eines Jungen? Eines Mädchen? Eines Menschen!
Denn der Beat der kommenden Zeit ist noch nicht zu hören. Also, ich höre noch nichts. Aber ich bin ja auch schon ein alter Sack.
Mache ich alles richtig im Internet?

Die Meinungen gehen da natürlich auseinander. Es kommt darauf, welche Fragen und welche Interessen man verfolgt. Den einen ist nur ein schöner und ansprechender Auftritt wichtig. Für die anderen sind zum Beispiel viele Animationen wichtig. Wichtig ist also, die Fragestellung so zu stellen, dass man auch die richtigen Antworten bekommt. Nachfolgend eine Checkliste, die Ihnen hilft, die Fragestellung zu konkretisieren:
A) Meine Webseite soll nur schön sein, das reicht völlig aus. In meinem Business kann man kein direktes Geschäft über das Internet machen.
B) Meine Internetseite soll nur einfach und schnell sein, weil meine Kunden in der Regel kein schnelles Internet haben und ich ihnen somit das Leben leichter machen will. Und schnell und einfach zu sein, ist eh gut bzw. besser.
C) Meine Webseite soll vor allem Aufträge und Neukunden für mich generieren. Alles andere ist mir nicht so wichtig. Ich will eindeutig eine Businesspage und nicht nur eine hübsche Homepage.
D) Ich will, dass meine Interessenten und Kunden den überzeugenden Eindruck erlangen, dass ich nicht der Zeit hinterher, sondern der Entwicklung ein paar Schritte vorweg eile. Das ist sehr gut für meine Positionierung und mein Image.
E) Meine Internetseite ist eigentlich mehr für uns selbst, als für andere. Wir möchten insbesondere, dass unsere Mitarbeiter sich damit identifizieren. Wir möchten die Seite gerne nutzen, um die Menschen zu integrieren, informieren und motivieren.
F) Wir wollen einfach nur eine geile Seite, über die man spricht. Sie soll im Internet eine Benchmark setzen. An uns sollen sich andere orientieren.
Machen auch Sie sich vorher Gedanken, was Ihnen ein solcher Internet-Auftritt wert ist und was Sie zur Pflege für die Zukunft dafür bereitstellen wollen. Clear instructions. Damit sie das bekommen, was sie verdient haben.
Ich bin ein Alien

Jetzt ist es raus. Das ist mal ein Outing. Aber der Eine oder Andere hat es sicher schon geahnt. Man erkennt es vor allem an meiner seltsamen Wortwahl. Dadurch ist es auch mir erst richtig bewusst geworden. Wenn ich alle paar Minuten in ein völlig fragendes und verstörtes Gesicht blicke.
Ich war ein Schläfer und bin nun aufgewacht. Die Jahre zuvor, hat mich jeder verstanden und als Erdling eingeordnet. Aber dann fing es plötzlich an.
Am Anfang waren es nur Begriffe wie Account, Weblog, Internet, PDF, mailen, Copy and Paste, Download, aber dann wurde es immer schlimmer und es klang dann so:
Der DAU, lol, afk, rofl, Webmaster, thx, HDF, Lan, Quta, FTP-Server, Login, Plugin, Admin, entfolgen, Trackbacks, Face-Freund, facebooken, flittern; Traffik, Leonieren, Nicknapping, IP-Adresse, Alexa rank, Update, Flasch, App, Buck, CSS Style, Phising, no follow, index PHP, cyberducke, Pics, skypen, Postmaster, googeln, verlinken, tags, Housing, header, Webspace, sidebar, Frontend, Header, PNGs, Terra, Page Rank, SEOs, MysQL5, Open Source, ...
Und es wird noch schlimmer und kryptischer. Ich denke es endet im völligen Unverständnis. Dann werde ich mich vollends transformieren und auch optisch zu einem Alien mutieren. Damit wäre die Verwandlung dann abgeschlossen.
Es fehlt nur noch ein Raumschiff, das mich zu einem Planten Namens Lan im Sonnensystem WWW abholt. Und dort hat man überall fette fünf Balken WLAN-Empfang mit 3 Millionen Mbit/s. Jeder bekommt von Geburt an eine komplette MAC-Ausstattung. Ein Leben auf der siebten iCloude.
Und das schönste ist: Da versteh mich jeder. Dann ist meine Welt wieder in Ordnung. Ich bin zu Hause angekommen.
Die Beherrschung verloren.
Viele Unternehmen haben in Sachen Internet die Beherrschung verloren. Die Entwicklung im Netz schreitet rasant schnell voran und ist umfassend. Für viele Späteinsteiger ist es heute so, als ob man erst kurz vor der Prüfung in die Vorbereitung zum großen Latinum einsteigt. Das erscheint hoffnungslos. Und wenn es soweit schon gekommen ist, dann ist es das auch.
Woran erkennt man, dass man den Anschluss auf Nimmerwiedersehen verpasst hat? Hier die zehn signifikantesten Merkmale:
1. Nicht alle Mitarbeiter haben einen Zugang zum Internet.
2. Nicht jeder Mitarbeiter hat eine E-Mail-Adresse.
3. Es gibt keinen oder nur einen Internetauftritt, der das letzte Mal vor Jahren aktualisiert wurde.
4. Wörter wie Skype, YouTube, Facebook, XING sind in Ihrem Unternehmen weitestgehend unbekannt.
5. Die Datenleitung für das Internet hat immer noch ISDN-Speed.
6. Sie haben noch nie einen Neukunden oder einen Auftrag über das Internet gewonnen oder abgewickelt.
7. In Meetings kommt das Thema Internet immer erst am Schluss.
8. Es gibt im Unternehmen keine Person, die für das Internet verantwortlich ist.
9. Man macht gerne Witze über Mitbewerber, die sich im Internet engagieren.
10. Die Mitarbeiter kennen die eigene Internetadresse nicht.
Wenn diese 10 Punkte mehr oder weniger auf Ihr Unternehmen zutreffen, sollten Sie schon mal Ausschau nach einem neuen Arbeitgeber halten. Denn in spätestens fünf Jahren gehen dort wohl die Lichter aus. Und da diese langsam runterdimmen, empfiehlt es sich schon jetzt, im Internet nach Unternehmen Ausschau zu halten, die alle diese 10 Kriterien erfüllen.











