Der General-Schlüssel für unsere Zukunft: Positive Interdependenz.

Die Zeit der Autokratie [Alleinherrschaft] á la Max Grundig, Steve Jobs, Angela Merkel «You Named It» neigt sich dem Ende. Das gilt für alle gesellschaftlichen Teile. Man hat es nicht für möglich gehalten, aber das Sozialverhalten von Menschen ändert sich unter dem Einfluss der Umwelt. Also, gelehrt wurde das immer, das es dann doch geschieht, werden viele für verwunderlich halten. Nun muss man nur die Umwelt der letzen 40 Jahre betrachten und einfach mal darüber nachdenken, was der Vergangenheit und was der Zukunft angehört. Wie sich unter dem Einfluss dessen, was tagtäglich passiert ist, das Verhalten, das Denken, die Wahrnehmung, das Handeln und das Bewusstsein verändert hat, verändert und weiterhin verändert.
Niemand will mehr wirklich einseitig abhängig sein. Jeder will respektiert und gebraucht werden. Das Gießkannen-Prinzip der Vergangenheit, das früher reichlich den Wohlstand hat fliessen lassen, tröpfelt nur noch. Erst kommt unten nichts mehr an und dann steigt dieses trockene Phänomen höher und höher. Wir haben Demokratie, freie und soziale Marktwirtschaft dann doch im wahrsten Sinne des Wortes verinnerlicht. Mehr als den einzelnen Lenkungsgremien unserer Gesellschaften lieb ist. Und wir vergleichen den IST-WERT mit dem SOLL-WERT. Und da passt immer weniger zusammen und überein.
An dieser Stelle möchte ich mich nicht weiter mit Erklärungen und Beweisführungen aufhalten. Es liegt mir eigentlich nur nahe zu sagen wohin die Reise geht: Positive Interdependenz. Wer den Zug der Zeit nicht verpassen will, der muss sich dazu selbst schlau machen. Selbst üben. Selbst lernen. Es gab seinerzeit ja auch kein Handbuch zur Demokratie. Eigentlich seltsam, denn das 3. Reich hatte im Vorfeld über sein Denken und Handeln eine ausführliche Anleitung verfasst und jedem der es auch nicht wollte in die Hände gedrückt. Das fiel mir nur gerade ein.
Es gibt das Internet. Es gibt Suchmaschinen. Es ist alles da. Also, begeben sie sich auf die Reise. Googeln sie: Interdependenz, dann: Positive Interdependenz, dann im Englischen: Interdependence und so weiter. Lesen sie. Besprechen sie. Verstehen sie.
Was der geneigte und interessierte Leser schon lange bemerkt hat, ist dass es alleine nicht weiter geht, sondern diese Vorgehensweise endlich ist. Der Luxus-Umstand, dass Ellenbogen-Konzept, Habgier, Aggressivität, Verdrängung, Macht völlig ausreichen um vorne zu sein, neigt sich dem Ende. Die Instrumente sind stumpf geworden. Die Parolen kann man nicht mehr hören. Sogar die damit verbundenen und geschürten Ängste lassen einen kalt. Die Mittel der werblichen Manipulation verfehlen ihre Wirkung. Nicht der Kapitalismus ist am Ende, sondern die Lust, in dieser Form in ihm zu leben. Die Menschen wollen die Umgangsformen verändert wissen, ohne selbst zu wissen, wie das geht, was man tun muss.
Denn die vorherrschende Dependenz in allen Bereichen unserer Gesellschaft ist eine einseitige Abhängigkeit ohne Rückwirkung oder Gegenseitigkeit. Systemisch gesehen ist einseitige Dependenz eine begrenzte Betrachtung (zeitlich oder subsystem). Begrenzt bedeutet - temporär. Wir pressen die Zitronen. Diese Endlichkeit dieses Denkens und Handelns wird nun immer deutlicher. Denn der Saft fliesst nicht mehr. Die Fruchtbarkeit dieser Gesellschafts- und Wirtschaftsform kommt nur noch immer weniger Menschen zu Gute. Und die abstoßende Gier dieser Wenigen macht deutlich, wie sehr sie sich dieser Endlichkeit bewusst sind. Panikkäufe und Panikverhalten machen Menschen nicht, wenn alles auf unbestimmte Zeit so weiter geht. Sondern wenn ein drohendes, sichtbares und spürbares Ende naht.
Die ganzheitliche Betrachtung dieser gesellschaftlichen Herausforderung und das daraus resultierende Verständnis wird sich nach und nach in den Köpfen der Menschen breit machen. Das tut es nicht auf Grund von Bildung, Intelligenz oder Wissen. Sondern das tut es, weil es muss. Wasser sucht sich seinen Weg. Existenz tut es dem Wasser gleich - es sucht sich seinen Weg. Menschen sollen existieren. Ist diese Existenz bedroht, dann suchen und finden Menschen neue Wege. Und dabei fragen sie nicht höflich nach.
Warum?
Die Nobelpreisträger der letzten 20 Jahre machen es vor und die der nächsten 20 Jahre werden es weiter zeigen. Die einfachen Disziplinen stoßen an ihre Grenzen. Weiter geht es innerhalb der Disziplinen nur interdisziplinär. Die Schulmedizin ist längst an die Grenzen ihrer eigenen Möglichkeiten gelangt. Im Bereich der Medizin sind grosse Fortschritte in und aus den einzelnen medizinischen Disziplinen nicht zu erwarten. Aber einen Schub erhält die Schulmedizin über die alternativen Medizinen. Der Mathematik geht es nicht anders. Der Physik. Und alle anderen wissenschaftlichen Spezialdisziplinen haben sich aus sich heraus kaum bis gar nicht mehr weiterentwickeln können.
Die großen Sprünge und Entwicklungsschübe der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden gespeist, gefördert und beflügelt durch das interdisziplinäre Verhalten aller Fachrichtungen. Was einst verpönt war ist nun der General-Schlüssel zum voran- und weiterkommen. Ehemalige Philosophen erhalten den Nobelpreis für Mathematik.
Darum!
Überträgt sich diese Entwicklung auch auf alle anderen Bereiche der Gesellschaft. Die gegenseitig positive Wechselwirkung wird zum Zukunftsmodell, das sich in der Gegenwart längst bewiesen hat. Nur sehen und wahrnehmen wollen dass grosse Teile unsere Gesellschaft aus guten Gründen nicht. Die Befürchtung vor Verlust ist bei weitem größer, als die Fähigkeit zu entdecken was für Potentiale darin stecken. Die Veränderung stellt für den Mensche oder sagen wir mal den Großteil eine Gefahr da. Er fährt lieber ein gewohntes, bekanntes und lieb gewonnenes System an die Wand, anstatt es durch Veränderung, Anpassung und Erneuerung vor diesem Schicksal zu bewahren.
Deshalb wird dieser Wandel sicher kommen, aber nicht weil die Menschen wollen, sondern weil sie müssen. Und nun sollte sich jeder für sich und sein Unternehmen einige Fragen stellen: Sind wir Gewinner oder Verlierer dieser Entwicklung? Was macht mich zum Gewinner und was zum Verlierer? Wer macht mich zum Gewinner und wer macht mich zum Verlierer? Bin ich darauf vorbereitet? Was gilt es zu beachten? Was muss ich lernen? Was muss ich machen?
Als die Demokratie 1945 für uns Deutsche noch Mal erfunden wurde, haben sich die Menschen dieselben Fragen gestellt. Einige haben für die damalige Zeit die richtigen Antworten gefunden. Der Wandel, der ansteht, ist von ähnlichem Ausmaß. Und die Demokratie ist über die Menschen gekommen, ob sie wollten oder nicht. Mit der positiven Interdependenz wird es nicht anders sein.
Wenn Sie sich darauf einstellen wollen, dann reden sie mit uns. Das tut nicht weh, macht sogar Spaß und die ersten Erfolge stellen sich unglaublich schnell ein. Das Kappen von Abhängigkeiten ist sehr wohltuend. Das Erzielen durch Gegenseitigkeit, ist beeindruckend. Das ständige Subtrahieren, mal durch ein gemeinsames Multiplizieren zu ersetzen, ist überwältigend. Sie müssen nur die Fähigkeit und Bereitschaft mitbringen, ihr Geschäftsmodell nicht mehr nur aus sich selbst weiter- und fortzuentwickeln, sondern die anstehenden Paradigmenwechsel zuzulassen. Das heisst runter vom unternehmerischen Ego-Tripp.
Sie müssen überzeugt sein oder wenigstens ahnen, dass die geltenden Gesetzmäßigkeiten lange Jahre gut funktioniert haben, aber auf Sicht nicht mehr funktionieren werden. Weil das Ende der berühmten Fahnenstange bald erreicht ist - und dann?
Und bitte missbrauchen sie diese Möglichkeit der positiven Interdependenz nicht, die Chance ist zu schön, die Möglichkeiten zu großartig um sich auf Kosten dieser nur einen Platz auf einem Rettungsboot der Titanic zu ergattern. Wir sinken nicht. Auch wenn es sich so anfühlt. Verlust ist Veränderung. Diese Gesellschaft sinkt nicht, sondern sie verändert sich. Versinken tun in dieser Gesellschaft nur diejenigen, die sich nicht verändern. Das macht auch vor Unternehmen und Parteien nicht halt. Es ist ja nicht so, dass es, wenn es Otto-Versand nicht mehr gäbe, wir nichts zum anziehen hätten. Oder wenn die FDP von der Bildfläche verschwindet, es nichts mehr zum Wählen gäbe. Nein, es gibt nur neue Gewinner. Und die Verlierer kann man mit einem geübten Auge jetzt schon ausmachen.
Wenn sie sich von einem autokratischen Führungsstil hin zu einem der positiven Interdependenzen wandeln wollen, dann begleiten wir sie im Sinne dieses Stils gerne. Wir sind kein Dienstleister. Und uns können sie nicht einkaufen. Wir begeben uns nicht in einen einseitige Abhängigkeit. Wir pressen nicht ihre Zitrone und sie nicht unsere.
Unser Modell basiert auf Koexistenz. Wir wollen nichts für uns und nichts für sie, sondern etwas Gemeinsames erzielen, was im Umkehrschluss gut für sie und gut für uns ist. Aber wie gesagt unter völlig anderen und neuen Vorzeichen.
Also, Interesse an «Positiver Interdependenz» für sich und ihr Unternehmen? Dann melden sie sich. Wir bringen ihnen bei, wie man sich intelligent vernetzt. Wie man ohne Geld einkauft. Wie man plötzlich mehr bekommt, als man gegeben hat. Wie man Dinge gerne für Andere macht, die einem selbst sehr leicht fallen. Und wie Andere Dinge für sie tun, die ihnen total schwer fallen würden. Wie aus der neuen Gemeinsamkeit viel mehr entsteht, als sie sich das haben vorstellen können. Die Open Source Gesellschaft!
Montag 26. März ab 10.30 Uhr. OMM: Open Monday Meeting. Für Dich und mich. Every nice monday.







